Geblitzt in der 30er-Zone

Jedem Autofahrer müsste die 30er-Zone bekannt sein. In einer 30er-Zone darf lediglich 30 km/h gefahren werden, dies dient in erster Linie zur Verkehrsberuhigung. Wer in der 30er-Zone zu schnell fährt, muss mit einem Bußgeld rechen.

Warum gibt es 30er-Zonen?

30er-Zonen sind in Deutschland hauptsächlich in Wohngebieten anzufinden. So sollen insbesondere Anwohner vor Lärm geschützt werden. Zusätzlich dient die 30er-Zone zum Schutz. Besonders vor Schulen oder Kindergärten ist eine geringere Geschwindigkeit häufig lebensrettend.

30er-Zonen gibt es zudem nur innerhalb geschlossener Ortschaften. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist zudem, dass weniger Abgase ausgestoßen werden und sich der Verkehrsfluss innerhalb einer Ortschaft reguliert.

Wie erkenne ich eine 30er-Zone?

Die 30er-Zone wird mit einem Verkehrsschild angekündigt. Dieses Schild befindet sich am Anfang sowie am Ende der 30er-Zone. Zusätzlich ist den meisten 30er-Zonen eine Fahrbahnmarkierung mit einer 30 vorhanden.

Geschwindigkeitsüberschreitung in der 30er-Zone

Aufgrund des besonderen Schutzbereiches innerhalb der 30er-Zone wird in diesem Verkehrsabschnitt immer häufiger geblitzt. Folgende Bußgelder können auf Sie zukommen:

TatbestandBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h15 EUR--
11–5 km/h25 EUR
--
16–20 km/h35 EUR--
21–25 km/h80 EUR1-
26–30 km/h100 EUR1-
31–40 km/h160 EUR21 Monat
41–50 km/h
200 EUR21 Monat
51–60 km/h280 EUR22 Monat
61–70 km/h
480 EUR23 Monate
über 70 km/h680 EUR23 Monate

Geblitzt in der 30er-Zone innerhalb der Probezeit

Während der Probezeit wird auf Fahranfänger ein besonderes Augenmerk gelegt. Begehen diese eine Verkehrsordnungswidrigkeit, dann wird zusätzlich zwischen einem A- und B- Verstoß unterschieden. Häufig kommt es dann zu einer Verlängerung der Probezeit.

Doch nicht jedes Blitzerfoto innerhalb der 30er-Zone während der Probezeit führt zu einer Probezeitverlängerung. Erst bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h oder mehr handelt es sich um einen A-Verstoß.

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